Not safe for work – die viel zitierten Pornotumblr

Yahoo hat versprochen den Porn auf tumblr nicht anzurühren. Puh. Glück gehabt, denn


Wenn Yahoo jetzt Pornos auf tumblr sperrt, werden sie merken, dass sie 1,1 Milliarden Dollar für drei animierte Katzen-Gifs gezahlt haben.

— Tobi, ey. (@burninberlin) 20. Mai 2013


Wär ja schön ärgerlich für die.
Also hier eine Zusammenstellung von ein paar hübschen Porntumblrn. Nur für dich, Sigi!



ACHTUNG, ALLES SOWAS VON NOT SAFE FOR WORK


Mehr so die härtere, ästhetische Schiene

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http://deepervalley.tumblr.com/

http://failedwillsave.tumblr.com/




Casual

http://shessofuckedinthehead.tumblr.com/

http://jointoplesstuesday.tumblr.com/

http://pussycalor.tumblr.com/

http://workshoperoticabangbang.tumblr.com/

http://katiekittenish.tumblr.com/




SAFE FOR WORK


Porn im übertragenden Sinne

http://fuckyeahcuteguyswithcats.tumblr.com/

http://bookshelfporn.com/

http://cabinporn.com/

http://www.thathipsterporn.org/

 

 

Weitere Links gerne in die Kommentare. Teilt eure Fundstücke auch mit anderen Leser_innen.

Steve Jobs hat Versprochen mit dem iPad ein Heilmittel gegen das Zeitungssterben zu bringen. Daraus wurde ja leider nichts. Er hat nämlich viel versprochen, wenn der Tag lang war. Aber er war mehr Prophet als tatsächlich Wegbereiter.

 

Deswegen hier meine Lösung: Alle Zeitungen stellen ihre Inhalte, auch die aus Print, als Textversion für eine,nennen wir sie, Zeitungsapp zur Verfügung. Das einfache und prägnante Design der App ermöglicht es intuitiv durch die Rubriken zu navigieren und Angebote nach Themen und Aktualität individuell zu sortieren. Also Spotify für redaktionelle Inhalte.

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Eventuell kann man auch nur eine Rubrik (also Kategorien, die sich mehr oder minder ähnlich sind) aller Zeitungen abonnieren und zahlt dann ebenfalls nur 10 Euro für.
Eventuell kann man innerhalb der Artikel und des vorgegebenem Raum die einzelnen Zeitungen Werbung schalten über die App. Für die Werbung wird eine geringe Bearbeitungs-/Einstellungsgebühr erhoben.
Ähnlich wie bei Instapaper (gute App, kaufen jetzt!) kann man die Artikel runterladen innerhalb der App, sie also auch offline lesen.

 

Die App wird kostenfrei vertrieben. Der User kann sich aus dem kostenfreien und zugangsfreien Teil durchklicken. Lernt die App dadurch kennen und schätzen. Um aber Zugriff auf alle Inhalte einer Zeitung zu erlangen, kann er aus verschiedenen Tarifangeboten sich ein Paket zusammenstellen. Das XS-Paket bietet z.B. 5 Lieblingszeitungen und kostet monatlich 15 Euro. Das heißt, jede Zeitung erhält pro Abonnenten 3 Euro. Davon gibt sie 20% für Vertrieb und Vermarktung „Servicegebühren für Bearbeitung-/Einstellungsgebühren“ an die App ab.

 

Das Abonnement ist monatlich kündbar und erlauben somit Flexibilität ohne Ende.
Die Zahlen sind nur Beispielzahlen und mir ist sehr wohl bewusst, dass das Dumping-Preise sind, aber das sind eher Zahlen, die User bereit sind zu zahlen. Wenn ich mir einen Artikel in der Berliner Morgenpost durchlesen will, und die Paywall mir anbietet einen Tageszugriff für zwei Euro zu erhalten, dann werde ich nie und nimmer diese zwei Euro zahlen. Nicht für diesen einen Artikel (ich werde sicher nicht den ganzen Tag auf dieser Site rumlungern nur, um was für mein Geld zu bekommen). Ich werde aber auch kein Monatsabo eingehen, weil mir das viel zu sehr bindend ist. Wir sind Digital Natives. Wir sind schon so beziehungsgestört, da werden wir nicht ein Abo bei einer(!) einzigen Zeitung abschließen. Ich trau denen nicht. Ich beziehe meine Info aus dem Angebot aller Zeitungen, Magazine und Blogs. Vielleicht sind diese 15Euro ein Studententarif. Vielleicht aber kostet es für Studenten noch weniger. Vielleicht ist ein Akademiker_innenpärchen eher bereit 25Euro und mehr im Monat für 5 Zeitungen und die Einfachheit der Benutzung zu zahlen. Ich bin es nicht.

 

Disclaimer 1:
Die Idee ist offensichtlich von Spotify inspiriert. Weil der Dienst genial ist. Für 10 Euro bekomme ich eine fast perfekte App mit fast alle Musik, die ich brauche. Wenn ein Album mal eben nicht da ist (selten), erwerbe ich es bei itunes. Fertig. Ich bekomme ein qualitatives Produkt und bin auch bereit dafür zu zahlen.

 

Disclaimer 2:
Ich hab nichts mit Verlagen am Hut. Die Blütezeit meiner Verlagsnähe war als Chefredakteurin des Observators, der Schülerzeitung in der 10.Klasse. Ich habe keine Ahnung wie wir alle Verlage anboard bekommen, außer ihnen vielleichtaufzuzeigen, dass sie bald eingehen werden wie die wirklich großartige Financial Times Deutschland, – trotz ihrer Großartigkeit.

 

Wenn ihr so ne App gemacht habt: schreibt mir.
Wenn ihr Verlagsinhaber oder andere wichtige Menschen im Verlagsbusiness seid: schreibt mir.
Wenn ihr Investoren seid: schreibt mir.
Wenn ihr mir einfach so ein Bier ausgeben wollt: langsam müsstet ihr wissen was zu tun ist – schreibt mir!

 

Den Post hier schreibe ich aus dem Zug, kann also nicht wirklich recherchieren, ob es sowas schon gibt. Wenn ja, freue ich mich sehr über einen Hinweis.

 

Weitere ergänzende Ideen: wenn ihr noch mehr habt, dann ab in die Kommentare oder – ratet mal – schreibt mir.

 

tl;dr Ein App die ähnlich wie Spotify für Verlage funktioniert. Über verschiedene Pakete kann man Zeitungen abonnieren.

 

 

EDIT:

 

In meinem facebook-eintrag hat sich eine Diskussion mit weiteren Ideen entwickelt.

 

Freunde (danke Kai und Daniel und Ken) empfahlen mir folgende Apps – kennt ihr dir? Bringen die’s?

zinio

niiu

OnlineZeitungen

  • original (1)

Es gibt wenig was mir soviel bedeutet und mich so erfüllt wie das Internet.

Das Internet ist nicht nur Wikipedia, Lefloid, dein Lieblingsblog und deine Twittertimeline und auch nicht die Youtube-Kommentatoren, nicht die Dropbox mit dem Backup deines Lebens, nicht das Gif mit den swaggenden Babykatzen und auch die Facebookfreundschaftsanfrage deiner Mom, die ich seit Monaten unbeantwortet lasse. Das Internet ist meine große zweite Liebe, rein platonischer Art, das Internet ist all das was meine Eltern und Lehrer nie waren, Quelle unendlichen Wissens und Freund an guten wie an schlechten Tagen.

 

Das Internet ist mir heilig.

 

Und sei ehrlich, es bedeutet dir mindestens genauso viel, kein Internet hieße kein whatsapp, keine Hausarbeiten mehr ergoogeln, kein Stalken der neuen Freunds des Ex (hübsch ist sie ja) und kein redtube (youporn ist was für 13-Jährige) mehr. Take this.

 

Warum ich das alle schreibe, weil das Internet in Gefahr ist. So melodramatisch das klingt, so fuckin’ erst mein ich. Ich mache keine Witze, wenn es um’s Internet geht.
Die Telekom führt eine Drosselung ein. Das heißt wie bei deinem Handyvertrag, dass wenn du nach einer halben Stunde auf 9gag.com plötzlich ‘ne SMS kriegst, dass die 500MB erreicht sind, das Gleiche wird dir nach drei Tagen geschehen. 75GB (im luxuriösen XXXL Vertrag, dass kein Bafög dieser Welt deckt) ist die neue obere Grenze, die dir erlaubt das in Internet in seinen vollen Zügen zu genießen. Kennst du diesen Moment beim Buffern, wenn sich dieses kleine Teufelskreiselchen in der Mitte des Bildes beginnt zu drehen und du weißt, das wird ‘ne lange Nacht? Das wird der neue Standard werden.

 

Aber du musst kein illegaler Streamer sein, es reicht, wenn du Musik über Spotify hörst (und dafür monatlich deine 10€ zahlst), es reicht, wenn du deine Daten in der Cloud sicherst oder Vorlesungsmitschriften mit deinen Kommilitonen austauschst, wenn du deine wöchentliche Hausaufgabe deinem Lehrer oder Prof per Mail schickst, es reicht, wenn du ein Homeoffice hast und deinem Kunden und Dienstleistern nun mal Dateien in GB Größen zu kommen lassen musst.

 

Aber Telekom schritt ein. Sie vermeldeten: ab 2016 wird es auch wieder RICHTIGE Flatrates geben, du musst dann nur 10-20 Euro draufzahlen auf deinen XXXL Vertrag, um die Geschwindigkeit zu erreichen, die du heute hast. Toll. Danke. Danke für gar nichts. Und wisst ihr was? Fickt euch! Fickt euch für euer Monopol, fickt euch dafür, dass ihr den anderen Providern ein gutes Beispiel seid und sie bald nachziehen werden. Fickt euch, weil das Internet eigentlich ein öffentliches Gut ist, aber die Infrastruktur dafür Menschen mit reduzierten finanziellen Ressourcen den Zugang verhindert wird. Fuck you.

 

Donnerstag findet in Köln eine Aktionärsversammlung statt. Davor wird es eine Mahnwache und eine Demo geben. Geht hin, aber redet auch mit Freunden, Familie – vom kleinen Geschwisterchen, dass zwar nur fruit ninja auf eurem iphone spielt, bis zur Großmutter, die vielleicht nur über Skype ihr Enkelkind mal zu Gesicht bekommt. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit geht alle was an.

Was sonst noch dagegen getan kann? Ich glaube nicht, dass Telekom sich wirklich von ein paar Protestanten beirren lassen wird, wenn es um Gewinne geht, die wir uns kaum vorstellen können.

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Es gibt nur einen Weg aus diesem Wahnsinn, Netzneutralität muss gesetzlich festgeschrieben werden. Und das kann nur die Bundesregierung. Und die hört auf uns (theoretisch zumindest).

 

Die DigiGes und D64, die beiden großen Internetvertreter taten sich zusammen, kreierten gemeinsam mit Mathias Richel eine Kampagne mit Motiven, die auf die Info-Website echtesnetz.de hinweist und informiert. Sie zeigen auf wer alles von einer Drosselung betroffen ist. Ich hoffe, ein paar Motive sind nicht schon alles gewesen, sonst kommen wahrlich nie aus unserem Elfenbeinturm, auch wenn es schön hier oben ist, raus.

 

Telekom Kampagne Europa_final

Telekom Kampagne Innovation_final

Was bisher geschah

Die Bundesregierung äußert sich (finally!)

Petition auf change.org
Brief von rösler
Abmahnung der Verbraucherzentrale nrw
Infovid von lefloid

Motive von Metronaut, Digiges

*wer die Anspielung des Titels nicht versteht, hier ein Link und lernt was, ihr Kulturbanausen

Gute Nachtlieder wirst du von mir nicht hören. Auch verspreche ich dir nicht die Sterne vom Himmel runterzuholen und schon gar nicht, gebe ich wieder, was der Mann im Mond von sich gibt. Bestenfalls erzähle ich dir ein Märchen, eine Urban Legend, die Art Geschichte, die einem Freund von einem Freund passiert ist und man sich aber nicht mehr ganz sicher welcher Freund, da wieder was verbrochen hat. Aber wahr ist sie auf jeden Fall.
Ich verspreche auch dich nicht mit exotischen selbstgekochten Köstlichkeiten zu verwöhnen. Das verträgt unser beider Magen nicht. Aber ich kenne ein paar echt tolle Trinkspiele. Die Art von Spielen, wo du am nächsten Morgen nicht mehr weißt, wie sie gingen. Das sind die Besten.

 

Ein kleines, aber feines Schlafplätzchen brauche ich am Freitag, den 17.5. und wenn’s schön ist bleib ich vielleicht bis Sonntag früh. Dann gibts auch Pancakes oder Eggs Benedict zum Frühstück.

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Ich habe mich lange nicht mehr so beschissen gut gefühlt. Dieses Gefühl aus vollständiger mentaler und körperlicher Erschöpfung, diesem Endorphinausstoß, diese dominante Machtlosigkeit, diese unbestimmte Erregung, die sich anbahnende Migräne und das Gefühl die Welt umarmen zu können und sich dann doch lieber für die Daunenbettdecke zum kuscheln entscheiden.

 

 

Die re:publica ist Zuhause. Hier ist nicht nur freudiges Wiedersehen, sondern hier bahnen sich Gespräche an, die einen anregen, fordern, tobend machen, und du am Ende vielleicht doch da stehst und diesen einen Sexisten lauthals beschimpfst (dritter Abend – völlig fertig und er hats verdient). Manchen Leute muss man öfter mal sagen, dass sie es gerade verkacken, sonst sagts ihnen ja keiner. Und von alleine kommen sie ja auch nicht drauf.

 

Aber das war die Ausnahme, die Leute sind mehr auf Kuscheln als auf Konfrontation. Flausch wird zwar nicht großgeschrieben und ein Bällebad (wär nett) sowie ein Schlafraum für Powernaps (notwendig) fehlten zwar, aber irgendwie kriegte man es hin.

 

Das Logo für das Internet von Sascha Lobo vorgestellt auf der republica 2013

Das Logo für das Internet von Sascha Lobo vorgestellt auf der republica 2013

 

 

 

Zu den Sessions – folgende empfehle ich:

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Ich glaube, ich bin bereit es auszusprechen: Neukölln – ich liebe dich. Ich liebe deine verdreckten Straßen, die mir meine COS Sandalen ruinieren, ich liebe den Hundescheiß, der in meinen nagelneuen unplattbaren Schwalbe Radmäntel hängen bleibt, ich liebe die viel zu dünnen Wände, die mir ermöglichen jedem Streit in diesem Haus live beizuwohnen. Ich liebe es wie Passanten auf Straße mir eklige Sachen im vorbei Gehen zu flüstern und ich angestaute Aggressionen an diese Nichtsnutze rauslassen und ihre Mutter und Nachkommen für die Ewigkeit verfluchen kann. Ich liebe es für jede Jacke ein Pfefferspray bereitzuhaben. Ich liebe die U-bahnen mit den falschen Strassenfeger Verkäufern, den echten Bettlern, den falschen Musikanten und dass sie mich dazu brachten auf „Hit the road Jack“ ähnlich zu reagieren wie der Typ aus Clockwork Orange auf Beethovens 9. . Soviel Liebenswertes entdeckte ich noch nie in einem Stadtteil, weder Mitte noch der Bergmannkiez konnten solche tiefen Gefühle in mir wecken.

 

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Neukölln ermöglicht es, morgens um 8 von einer Truppe wütender falsch, informierter Demonstranten geweckt zu werden, ein Haus voller Bullen, die dann in Herrgottfrühe an deine Wohnungstür klopfen und nicht mal Brötchen dabei haben. Polizei ist ein gern gesehener Freund, auch wenn er wenig gegen die wahren Regierenden ausrichten kann. Neukölln ist, wenn die Nachbarn, die sich sonst die Köpfe einschlagen, dich aber auch mal auf Chips und die türkische Version von Supertalent einladen. Es sind die gleichen Nachbarn, die bereits um 20Uhrabends am Tage deiner Einweihungsparty klingeln, wenn die Musik die Zimmerlautstärke nicht überschreitet und dir anbieten ihre Megasoundandlage auszuleihen und dir beim Einkaufen zu helfen.

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Ich vermute mal, dass der Shitstorm von Nordsee geplant ist. Heutzutage weiß doch jedes Unternehmen, was zuviel an nackter Haut für Konsequenzen haben kann. Und wer so platt vorgeht, so wenig Message und soviel Haut, die sooo wenig mit Produkt zu tun hat.

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Auch die Agentur die angeblich für diesen Mist verantwortlich ist, wirkt aufgesetzt.  ”Kreativ Marketing Service (KMS)” (Website wird gerade gewartet , ja, ne, is klar) – das ist doch nicht deren ernst?

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