Russisch Chatroulette
  • chatroullete1
  • talk
  • russia
  • rakete
  • russisch

Dienstag Abend köpften eine Freundin und ich eine gute Flasche Wein in Form eines Tetra Pack von Kaisers. Bester Zündstoff hat beste Ergebnisse zufolge. Wie z.B. sich auf eine Runde Chatroulette einzulassen. Besagte Dame hatte in ihrer Zehlendorfer Unschuld tatsächlich noch nichts von gehört und war gespannt darauf, welche reizenden Zeitgenossen das Internet für sie bereit hielt.

Nach dem wir es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht hatten, den Mac aufgeklappt und halbwegs auf uns gerichtet, legten wir los. Leicht naiv verzichteten wir auf Kopfschmuck und Sonnenbrillen und gaben unsere Identitäten zu leicht preis. Aber umso reichlicher wurden wir belohnt. Nach dem zweiten oder dritten „next“ landeten wir bei einem Typen, Anfang 20, trainiert, nicht all zu hässlich, der mit seiner Freundin rummachte. Sie sagten Hallo, ob wir denn „18+“ seien und ob sie weitermachen sollten. Wir bejahten und ließen sie nicht ganz ein Schauspiel, eher nur einen Akt vollziehen. Sie fasste sich an, an den Brüsten, er streichelte sie und gab Poklatscher und sie ihm dafür ‘nen Blowjob. Nebenbei tippten sie und fragten uns, ob das geil sei und was sie machen sollten.
Nein, das war nicht geil, aber schon spannend zu beobachten. Wie Tiere im Zoo halt. Und was sie machen sollten, war ja auch egal, weil es ist, ihr Porn in Eigenregie, nur halt live. Und kostenlos.
Aus falscher Scham verabschiedeten wir uns nach einer geraumen Weile und skippten weiter.

Nach einigen erigierten Schwänzen und Mastubartionsszenen, 15-Jährigen Jungs, glucksenden Mädchen, einem Spanier, der darauf Bestand uns bei facebook zu adden (und woraufhin ich fast seiner Freundin den Screenshot schickte, und nur aus Faulheit es sein ließ) landeten wir bei zwei netten Herren aus der Türkei. Sie spielten uns einen mir nicht bekannten, deutschen Schlager vor und zählten Stolz bis 10 – auf Deutsch. Wir versuchten sie dann von Jesus zu überzeugen „Let’s Talk about Jesus Christ“ – das wollten sie dann aber nicht.

Continue reading “Russisch Chatroulette” »

  • susanglenn2
  • gwsw

Eine neue Kategorie findet sich absofort auf milenskaya wieder:

GUT

Teddybären über Weißrussland abwerfen, um sich über das autoritäre Regime lustig zu machen.
Ich zitiere von der Website der Aktion: “”A DICTATOR CAN BE HATED, DESPISED OR
FEARED. THE ONLY THING HE CANNOT SURVIVE
IS BEING LAUGHED AT”

Wie sich das auf die Bevölkerung auswirkt ist fraglich.Ein paar hundert Teddys mit lustigen Sprüchen auf ein paar Millionen Menschen bewirken noch keine Revolution. Aber wie auch schon bei den Geschwister Scholl, es geht darum Kontra zu geben und Wiederstand zu leisten und sich Mut zu machen, dass auch solch eine Regierung ihr Ende finden kann.

via w&v

SCHLECHT

Nicht ganz so fürchterlich wie sonst bewirbt Axe ihre Deos mit einer etwas züchtigeren und weniger anstößigen Kampagne. Ein männliche Stimme aus dem Off berichtet von seiner unerreichbaren Jugendliebe: Susan Glenn.

Angeblich soll der Name im Interwebz für das Mädchen stehen, in das jeder verknallt war. Aber mir ist der Name noch nicht untergekommen. Vielleicht verkehre ich online auch in den falschen Meme-Kreisen. In solchen Fällen, wenn mir ein Meme unbekannt scheint, konsultiere ich stets die vertraunswürdige Seite: KnowYourMeme. Sie schreiben über Susan Glenn:

The phrase “Susan Glenn” made its Internet debut on The Online Slang Dictionary[1] in early May 2012.
Susan Glenn (noun): The girl, the one that got away. Not just a girl, but the girl – A female who possesses a combination of physical and behavior characteristics that make her infinitely desirable to a man or boy. Susan Glenns are held up as nearly untouchable, and their very being creates vast emotions in the men who covet them.
In mid May 2012, Susan Glenn started to pop up in places like Yahoo Answers[2] and a few blogs, including MySusanGlenn.com[3] and Professor Xavier’s Blog.[4]

Das Meme wirkt sehr aufgesetzt und wenn es nach mir geht, dann haben das auch nur die Marketing Leute von Axe erfunden, um zwei Monate später auf einen “Internet”-Trend aufzuspringen. Auch die Kommentare auf der Seite zeigen, dass dieses Meme von der “community” nicht wirklich angenommen wurde. Damn it, Susan Glenn.

  • keyboard

Wie der @monoxyd bei dem Interview auf Fritz Radio Trackback kritisierte: Porn ist auf milenskaya mehr schlecht als recht vertreten.

Dem versuche ich natürlich gegen zu steuern. Deswegen hier. Porn und Musik. Das beste vom besten.

 


Diese gifs sind Auzüge aus dem Musikvideo von der The Aikiu – Pieces of gold

The Aikiu ♡ Pieces Of Gold von Panteros

 

  • wechselwild
  • wechselwild

Menschen haben Fetische. Ich steh z.B. auf Lack und Leder. So in Form von Alltagskleidung. Es befriedigt mich nicht, aber beglückt mich auf einem anderen, oberflächlicheren Level. Howard Wolowitz von The Big Bang Theory kann man dagegen mit Gürtelschnallen erfreuen. Wie man weiß, besitzt er über hundert verschiedene Schnallen. Für jede unmögliche Lebenssituation eine.

Und das kannst du jetzt auch. wechselwild, ein junges Unternehmen aus St.Pauli, Hamburg, bietet Gürtelschnallen mit den geilsten Designs an. Das heißt, du kannst entweder eins aus 4.000 Wechselbildern aus der wechselwild-community auswählen oder auch ein eigenes Design hochladen und dir dieses dann produzieren lassen. Die fertige Gürtelschnalle lässt sich dann einfach per Magnetclipdings an den Gürtel anbringen und ebenso leicht austauschen.

Für all jene, denen genau dieses Gürtelset noch zum glückseligen Zustand gefehlt hat, verlose ich ein solches Gürtel Classic Packet. Welches besteht aus: Ledergürtel und Schnalle mit Motiv nach Wahl.

Alles was du machen musst, ist

1. Milenskaya auf Facebook liken, wenn du es noch nicht hast.

2. Einen Kommentar mit gültiger E-Mail-Adresse bis zum 15.07. hinterlassen.

3. Dich ‘nen Keks freuen, wenn du in deinem Mail-Postfach die Gewinnbenachrichtigung hast.

 
UPDATE: Die Verlosung ist vorbei. Der Gewinner wurde benachrichtigt. Vielen Dank für eure Teilnahme. 

  • 19845_255315183864_4014995_n
  • donuts

Heute wurde ich mehrmals gefragt, ob ich denn nachher noch feiern gehe. Feiern, weil ich jetzt fertig bin. Denn heute war mein letzter Tag bei We Do. Nicht mal der letzte Arbeitstag, sondern der allerletzte Tag. Der Tag, an dem ich in Dexter-Mannier Donuts mitbringe. Der Tag an dem mir eine Kollegin, die Abschiedskarte vor versammelter Mannschaft vorliest. Der Tag an dem ich nicht mal mehr da heulen konnte, weil ich schon auf dem Hinweg alles an Tränen vergossen hatte, die so in einem kleinen Körper sich ansammeln konnten. Mit tränenüberströmten Gesicht, verschmierter Wimperntusche und einer nicht-niedlichen Fratze betrat ich die Büroräume. Und wurde auch gleich herzlichst umarmt. Ein Abschied hätte nicht schöner sein können.

Auf dem Hinweg auf der Chauseestraße sah ich Zettel an den Laternenpfählen, Parkautomaten, Türen und alles was nicht niet und nagelfest war. Auf den Zetteln stand „Now we know. We did need Milena. We wish her all the best“


Sie spielen an auf meine Guerilla-Bewerbungskation vor 2,5 Jahren bei We Do. Mit diesen Zetteln bewarb ich mich um einen Ausbildungsplatz und bekam ihn. 2,5 Jahre. Das ist 5/6 der Zeit, die ich in Berlin bin. Das ist mein ganzes Erwachsenwerden. Das mein von großer Klappe zu Berliner Schnauze Verwandlung. Wie aus Milena Milenskaya wurde. Einfach so. Den Namen gab mir immerhin auch mein Creative Director. Zwei einhalb fucking great Jahre. Und jetzt bin ich fertig. Das muss ich nicht feiern. Das ist ein so schönes Gefühl, dass es sich selbst genügt.

In 2,5 Jahren erlernte ich einen Beruf, ein Handwerk. Das ist schön und gut, aber in 2,5 lernte ich soviel mehr: menschliches, allzu menschliches. Das soziale Zusammenspiel, sowie beeindruckende Menschen, die mich forderten und förderten. Echte Freundschaften, die auch nach der Ausbildung bleiben werden.

 
Deswegen: Danke.
 

  • splash2012

Weisheiten vom Splash15 , in Zahlen und Fakten und Fotos

Anzahl der Typen, mit “Free Hugs”-Tshirts oder auf dem Körper aufgeschrieben, die mich versuchten zu umarmen: 5.

Anzahl der Liebeserklärungen: 12.

Anzahl der Heiratsanträge: 3.

Anzahl der Heiratsanträge, bei denen ich wenigstens einen Gedanken an die Hochzeitsnacht verschwendete: 1.

Anzahl der Menschen, die “Ginger haben keine Seele” mir zuriefen: über 20.

Anzahl der Menschen, die mit “Ahoi” auf Ginger und meinen Auftritt mit unseren Matrosenmützen uns grüßten: über 50. Eher mehr.

 

So, und das Gelände? Ein wahrer Traum, Strand neben dem Campingplatz. Campingplatz neben den Fressbuden. Fressbuden 15 Minuten vom Festivalgelände und das Gelände an sich ebenfalls sehr übersichtlich. Ein Strand, zwei große Bühnen, ein Partyzelt, ein intellektuellen Zelt, ne kleine Freestyle Bühne von zdfkultur und noch mehr Essstände und ein natürlich ein Strand mit Dj und Bar. Alles perfekt.


Flankyball ist Nationalsport. Danach kommt nur noch Dixieklogolfen. Das ist dann eher so Deluxe.

Ohne Ortsschild oder zumindest Flagge kommst du aus dem Niemandsland.Von Jerusalem über Schmitten und Adolfshausen war alles vertreten.Berlin erstaunlicher weise kaum. Nur hier und da ‘ne rot weiße Bärenflagge. Glücklicher weise hat mein Mitfahrer und Campnachbar eine dabei gehabt. Einmal als Flagge und einmal überm Herzen.

Um 5 Uhr früh Mucke voll aufzudrehen, als wären 12 Stunden Dauerbeschallung auf dem Festivalgelände nichts wert. Vielleicht machen sie es auch, weil sie es können. Keine Mutti, die böse wird und Fernsehverbot ausspricht und keine Nachbarn, die die Polizei holen. Jugendliches Rebellentum. Nervt. Ich glaube ich werde alt, wenn ich auf dem Campingplatz mir Nachtruhe wünsche. Das wirds sein. Ich fühlte mich auch eher den älteren Semestern zugehörig. Ein paar Burschen bezeichneten Ginger und mich liebevoll als Omis. WTF.

 

Müllheide ist gar keine Bezeichnung. Eine jede Müllheide ist besser sortiert als das was man da nach 24 Stunden vorfindet. Wie wärs mit Müllsäcken austeilen und 10 € Pfand auf jeden voll Sack und den PfandChip. So wie bei der Fusion eben. Nach 15 Jahren muss da ja ne Lösung zu finden sein, right?

 

 

Acts, die hängen geblieben sind: Marsimoto, grüner Rauch non-stop. Kool Savas. “Ich bin auf dem Rapfilm” hängengeblieben”. Cro. Damals noch schüchtern im Spindler&Klatt und dann aufm Splash BÄM hat er das Publikum unter Kontrolle. Moop Mama. Nice. Freunde von Niemand. Ok. Max Herre. Not too bad. Ahzumjot. Nice. F.R. kleiner, netter Angeber (der mit dem 1er Abi). Raf 3.0. Saubere Jungs. Torch und Freunde, waren äußert freundlich. Taktloss und Fard dagegen haben nur Aggressionen ausgelöst. Wenn die größten Sexisten der Welt, betonen sie seien keine. Facepalm.

Acts, die ich gerne gesehen hätte, aber leider nicht sah, weil ich zufrüh fahren musste: kraftklub, prinzpi, macklemore, mac miller.
Motrip, weil er abgesagt hat. Fuck it. Dafür habe ich meine Mediengestalterprüfung heute morgen gerockt. Totally worth it.

 

 

Und alte und neue Freunde und sonst so:

Unser trautes Heim und Ginger in Action:

Borat und Cro:

Traummann:

Das Einhorn Daniel

Der Städtepatriotismus nimmt kein Ende

Beim Konzert

Der Tag danach

In der Kürze liegt die Würze

Ein echter Gangstaaar

 

 

Selten hat Handyaufladen so Spaß gemacht. 20 Steckdosen auf Zehntausende Besucher?

Oder man hat sich einfach anderer Steckdosen bedient:

Unser Camp

 

Matrose

 

 

 

 

 

 

Der Tobi

Gangsta 2


tl;dr: Splash15 war der HAMMMER. Nächstes Jahr bin ich wieder am Start und dann auch alle 4 Tage komplett!

  • gifme
  • gifme2

Cinemagram ist ungefähr die beste App der Welt. Es ist das erste Mal, dass ich einen ernsthaften Gedanken daran verschwendet habe mir ein iphone zu holen – nur um diese App nutzen zu können. Sie vereint das Beste vom besten. Kitschige instagram Filter und Bewegtbild. Sie ist großartigst. Und auch schon für Android in Entwicklung, aber solange kann ich mich nicht gedulden. Bis dahin bleibt mir Photoshop.

So sieht ein leicht missglückter Facepalm auf Cinemagram aus.

cinemagr.am


Created with cinemagr.am

Cinemagrams hinterlassen bei mir immer ein Harry Potter Gefühl. Mir fehlt nur noch der Magic Stick und Bertie Bott’s Every Flavour Beans zur absoluten Glückseligkeit.